Für die meisten Menschen ist er schon üblich: Der Gang zum virtuellen Postfach, in dem jeden Tag diverse Emails eintrudeln. Längst schreibt man kaum noch Postkarten, Briefe nur noch an Behörden und nicht einmal mehr SMS, wenn es nicht zu vermeiden ist. Der PC und das Internet sind selbstverständlich geworden und niemand kann mehr ohne die beiden Dinge leben. Da verwundert es nicht, dass auch die Email eine Gewohnheit geworden ist – ein Luxus, auf den die meisten nicht mehr verzichten wollen.
Die meisten User besitzen einen so genannten Mail Client, in dem alle registrierten Email Adressen zusammen laufen. Diesen öffnet man und bekommt auf einen Blick alle neuen und gespeicherten Mails serviert. Nun kann es selbst mit dem besten Spam Filter nicht zu 100 Prozent vermieden werden, dass sich Mails im Posteingang einfinden, die man eigentlich gar nicht haben will. In jedem Shop, in dem man beim Einkauf seine Email Adresse angegeben hat, weiß man auch, wie man Werbemails verschickt. Ansonsten tauchen aus dem Nichts auch Mails auf, in denen man eindeutige amouröse Anleitungen, Aufforderungen oder Leistungsverbesserungen zum Sonderpreis angeboten bekommt. Leider verschicken manche Menschen auch Viren per Mail – schlimm, wenn man darauf hereinfällt beziehungsweise der Filter diese nicht erkennt. Das war‘s aber auch schon mit den Nachteilen der Emails.
Schneller als per Mail kann man niemanden erreichen, auch wenn nicht gesagt ist, dass diese Post immer gleich gelesen wird. In knappen Worten, mit lustigen Smileys, in gewähltem Deutsch, wenn es an Behörden oder andere, geschäftliche Partner gibt, oder auch nur mit einem Anhang: Emails erledigen wichtige Dinge, überbringen positive und leider auch negative Botschaften, erheitern den Tag oder machen traurig. Aber ein Leben ohne sie ist nicht mehr denkbar.